Das Kino heute

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends kam der Erfolg für die Filmindustrie zurück. Zu den wichtigsten Filmen zählen unter anderem La stanza del figlio (2001) von Nanni Moretti, Il cuore altrove (2003) und Il papà di Giovanna (2007) von Pupi Avati. Allerdings wird diese Zeit für die Regisseure Paolo Sorrentino mit L'uomo in più (2001) und Le conseguenze dell'amore (2004) und Paolo Virzì in Erinnerung gerufen, der in Filmen wie Caterina va in città (2003) und La prima cosa bella (2010) mit Klarheit und beißender Ironie von den verschiedenen Gesichtern des heutigen Italien erzählt hat. Großen Ruhm erlangte auch das Trio Aldo, Giovanni & Giacomo, Autoren und Schauspieler von Filmen wie Tre uomini e una gamba (1997), Così è la vita (1998), Chiedimi se sono felice (2000), alle unter der Regie des Regisseurs Massimo Venier.

Zwischen 2008 und 2009 wurden alle Branchen, auch die Filmindustrie, von einer neuen Wirtschaftskrise getroffen. Bald konnte sich aber die italienische Kinematographie erholen. Im Jahr 2012 gewannen die Brüder Taviani mit dem Film Cesare deve morire den Goldenen Bären bei den Berliner Filmfestspielen; bei den Filmfestspielen von Cannes gewann Matteo Garrone zum zweiten Mal den Großen Preis der Jury mit dem Film Reality und schließlich gewann Emanuele Crialese mit dem Film Terraferma den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig. Weitere in diesen Jahren gedrehte Filme sind La grande bellezza (2013) und Jugend - La giovinezza (2015) von Paolo Sorrentino und Chiamami col tuo nome (2017) von Luca Guadagnino.

Im neuen Jahrzehnt hat das italienische Genrekino eine teilweise Wiederbelebung erlebt. Zu diesem Genre gehören unter anderem: Non essere cattivo (2015) von Claudio Caligari, Il signor Diavolo (2019) von Pupi Avati, Il ragazzo invisibile (2014) und Il ragazzo invisibile - Seconda generazione (2018) von Gabriele Salvatores, Benvenuti al Sud (2010) und Benvenuti al Nord (2012) von Luca Miniero, Perfetti sconosciuti (2016) von Paolo Genovese.

Quelle: https://it.wikipedia.org/wiki/Cinema_italiano

Plakat “Perfetti sconosciuti” (2016)

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